Samstag, 12. Mai 2012

Huch, der 12´te!

Huch, heute ist ja schon wieder der 12´te!

12 von 12 heute mal als *Makro-zwölf-von-zwölf*!

Erst einmal tief in die Espresso-Tasse geguckt. Sonst mag ich Kaffee ja nur mit Soja-Zeugs drin (Milch ist ja nur, was von der Kuh kommt) aber *wenn morgens so richtig müde* dann eben Koffein pur.






Dann *was grünes* für *auf´s Brot* geschnitten. Bei mir muss auf dem Brot immer auch was knackiges sein.




Oder doch lieber *was rotes*? Hm.





Den Herrschaften im Garten zugesehen, wie die das Unkraut aus den Fugen picken. Gleichzeitig darüber nachgedacht, warum die das tun. Zu keinem Ergebnis gekommen.




Den Blick schweifen lassen und an den ersten Kletterblümchen gefreut. Und mich gefragt, wie die eigentlich heißen!?




Auf dem Fußweg zum Supermarkt um die Ecke, über alten Schulbus an der Haltestelle gefreut. Und mich noch mal gefreut, dass ich kein´ Bus fahren muss.


Wieder zu Hause, den mittlerweile lackierten Schrank von hier ins rechte Licht gerückt. Und ein wenig dekoriert, dazu später mehr.



Mich gefreut, dass der Paketdienst in meiner Abwesenheit, erwartete Feiertagslektüre bei den Nachbarn abgegeben hat. Diese noch jungfräulich eingeschweißt auf dem Sekretär abgelegt.



Mit dem Helden was Essen gegangen. Und Trinken. Natürlich.



Beim "auf´s Essen warten" in den tollen Kochbüchern geblättert. Und kein Wort verstanden! Grummel.


Und da Gott ja bekanntlich in Frankreich lebt, sind, ihm sei dank, französische Kochbücher auch bebildert. Und Bilder gucken kann ich ja glücklicherweise.



Dafür umso mehr das Essen genossen. Ich lecker Salat. Der Krieger vis à vis Eiweißlastiges.


Und jetzt geht es ab auf´s Sofa, Ihr erinnert Euch? 

Freitag, 11. Mai 2012

5 Fragen zum Wochenende!

Wenn der Frage-Foto-Freitag ansteht, steht auch das Wochenende vor der Tür.

Dein Frühstück?
Ganz klar. Süß. Und Kaffee. Natürlich.

















Deine Post?
Von einer lieben Arbeitskollegin, die scheinbar viel mehr verdient als ich. Außerdem Werbung, Rechnungen und Kataloge.




























Dein Kleiderschrank?
Zu klein und schief, weil unser Haus am Hang steht. Kicher.

Dein Haustier?
Sehr klein. Träumt nicht jedes Mädchen von einem? Deswegen steht meins auf dem Betthaupt.




























An Deinem Arm?
















Hatte ich Euch heute nicht schon einmal ein schönes Wochenende gewünscht?

Noch mal, ein sonniges welches, Ihr Lieben.




Wochenendplan

Gabber, die Katze meines Bruders, macht es uns hier vor.



















Eigentlich aber, herrscht im Hause Himbär meist mehr Unruhe und hektisches Treiben als in einem Ameisenhaufen. Kennt Ihr das, wenn man sich eigentlich gerne mal mit einem spannenden Buch und leckerem Kaffee aufs Sofa fläzen will aber einem die umtriebenen Unruhegeister im Inneren auch nicht eine Minute Entspannung gönnen wollen?

Die Blumen hätten dringend schon vor Tagen gegossen werden müssen. Der Wäscheberg im Bügelkorb fällt beim nächsten Windstoß um. Der Zeitschriftenstapel gehört durchgesehen und entsorgt. Die Steuerunterlagen zum Steuerberater geschickt. Der Kleiderschrank entmistet. Puh.



Mit Flügeln und Schwert kämpfe ich mutig gegen meine Plagegeister an und werfe mich aufs Sofa. 

Solltet Ihr auch tun.


Donnerstag, 10. Mai 2012

Ich, mal reflektiert.

Ohne viel Worte, heute bei Nic mein reflektiertes ICH. Und hier die anderen.



















Ich starte heute schon ins Wochenende und wünsche Euch ein sonniges.


Donnerstag, 3. Mai 2012

Es gibt immer was zu tun ...

... sag ich ja immer! Fertig wird man wohl in so einer Wohnung nie.

Kennt Ihr das? Dass es für jedes Möbelstück einen scheinbar noch viel geeigneteren Platz zu geben scheint? Das auf jeder noch so kleinen Wand noch ein klitzekleines Plätzchen für eine winzige Kommode ist? Selten etwas fertig wird und immer wieder etwas umdekoriert werden muss?

Keine Angst Ihr Männer da draußen, es handelt sich dabei um eine reine Frauenkrankheit. Keine Ansteckungsgefahr. Und auch um Eure Frau müsst Ihr Euch keine Sorgen machen. Die Durchseuchung (so heißt das in der Medizin tatsächlich) in der weiblichen Bevölkerung beträgt seit Jahrzehnten nahezu 100%. Die Krankheit wird schon seit Generationen von den Müttern an Ihre Töchter vererbt und überspringt nur äußerst selten ein paar recht störrische und weltfremde tss ... tss Exemplare.
Diese kleine Kommode ist bei uns im Schlafzimmer eingezogen. Aber hier kann ja nicht jeder einfach machen was er will und schon gar nicht so daher kommen. Also geschwind die Griffe abmontiert, angeschliffen und lackiert (in echt hat das was länger gedauert).

Das Ergebnis zeige ich Euch dann die Tage.

Sonnige Grüße

Dienstag, 1. Mai 2012

Das Fazit oder ...

... die Buchbesprechung.

Gerade noch rechtzeitig, bin ich fertig geworden. Dafür habe ich allerdings auch eine Nachtschicht eingelegt. Das Buchthema der Monate März & April der lesenden Minderheit war diesmal:

Lies ein Buch, dessen Geschichte in Indien spielt.

Über meine Buchwahl, weil schon länger auf dem Nachtschrank liegend, hatte ich bereits hier berichtet. Kommen wir also nun, nach einer kurzen Zusammenfassung, zu meinem Buch-Fazit:




























Das erwartet den Leser:

Elisabeth, kurz Liz, eine verheiratete, Mitte dreißigjährige, amerikanische Schriftstellerin stellt nach Monaten / Jahren, in ihrem Traumjob arbeitend, mit ihrem Traummann in ihrem Traumhaus lebend fest, dass sie nicht "ihr" Leben lebt.  Sie fühlt sich nicht in ihrer Mitte, nicht angekommen, suchend, umtrieben obwohl sie doch scheinbar alle weltlichen Annehmlichkeiten im Leben "besitzt", privilegiert, angesehen, erfolgreich und hübsch. Sie beschließt nach vielen durchheulten Nächten, verzweifelten Gebeten zu Gott er möge ihr ein Zeichen senden, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich auf die Suche nach sich selbst zu begeben. Einen kurzen, nennen wir es Umweg, über eine leidenschaftlich heftige, bisweilen aber auch schmerzlich verletzende Affäre mit einem viel jüngeren Mann, nehmend, beginnt sie einen "Ausstieg" aus ihrem Leben, oder das, was davon übrig zu sein scheint, zu planen. Was für ein Satz, allen, die der Grammatik mächtig sind, bitte ich, ihn zu entschuldigen. Ihre Reise beginnt auf den kalten Fliesen ihres Badezimmerbodens, in ihrem Traumhaus, während ihr Traummann im ehelichen Bett nichtsahnend seelig Nachtruhe hält. Liz sucht und findet in Italien, das süße Leben, leckeres Essen, erheiternde Freundschaften, schönes Wetter, planloses in den Tag trödeln und ungezwungene Denkweisen. Zur Ruhe gekommen, den schlimmsten Trennungsschmerz ihrer Affäre und die zerreißenden Verhandlungen ihrer Scheidung überwunden bereist sie den nächsten Kontinent. In Indien lernt sie in einem Ashram qualvoll das Meditieren, das Aushalten der eigenen Gedanken, das "Mit-sich-allein-sein-können-müssen", lernt zu beobachten, was geschieht, wenn man versucht etwas zu ertragen, lernt andere Suchende kennen und letztendlich weisen ihre "Meisterin" und ihr "Guru" ihr den Weg hinaus, in ihr Leben. Auf Bali lernt Elisabeth von einem "Medizinmann", was es bedeutet, nicht nach ihrem Glück suchen zu müssen. Sondern zu lernen es einfach anzunehmen, so, wie es vor ihren Füßen liegt. Sie lernt, dass ihr inneres Glück eng verbunden scheint mit dem äußeren Glück, welches ihr von ihrer Ankunft hier durch lächelnde Balinesen entgegengebracht zu werden scheint und sie mühelos weitergibt an die Menschen, die ihr in so kurzer Zeit so sehr ans Herz gewachsen sind. Ich brauche wohl nicht erwähnen, dass Liz natürlich ganz nebenbei, ihre Seele gereinigt von all´ dem Leid ihrer Trennungen, ihr Herz erholt von der umtriebenen Reise des letzten Jahres, ihr Körper gesundet von dem Schmerz der Suchenden, auf Bali die Liebe ihres Lebens findet.

Fazit:
Eat, Pray, Love sollte jede/r lesen, der/die sich momentan selbst auf der Suche befindet. Alle anderen können es beruhigt im Regal lassen.  Ich würde es als "leichte Lektüre" für laue Sommerabende beschreiben, nett, meistens unterhaltsam geschrieben. Einen Spritzer Humor, ein Schuss Hintergrundinfo über Land und Leute, jede Menge Yoga-Wissen (muss man mögen oder drüber lesen) und viel persönliche Entwicklungsgeschichte der Autorin. Da ich mich, auch nicht annähernd, in der oder einer ähnlichen Situation wie Liz befinde, hat mich die Geschichte nicht wirklich getouched. Ich bin zwar eine Yogini, mit größerem Interesse an Sagen, Mystik und Sein der Lehre, aber selbst die Berichterstattungen aus dem Ashram, fand ich nicht neu und nicht bewegend. Das beschriebene "Dolce Vita" in Italien, kann glaube ich, auch nur jemand nachvollziehen, der es am eigenen Leib gelebt hat. Pasta, Caffè Latte und strahlender Sonnenschein hin oder her. Vielleicht weil ich keinen richtigen Bezug zu Liz gefunden habe und die Mischung aus zum Teil langweiligen und sich ziehenden Selbstfindungs-Erklärungs-Versuchen der Schriftstellerin und auflockernd wirkendem Humor meistens sehr langatmig und anstrengend fand.

Ich werde demnächst mal den Film ansehen, und hoffe das Julia und Javier (v.a.) das Ruder rum und mich mit reißen.

Das Buch würde ich, einer Freundin, nicht empfehlen.